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Büschelnymphen



Büschelnymphe I

Büschelnymphe IDiese Nymphenmuster imitieren eine Unterart der Zuckmückenpuppen. Da diese Unterarten (es gibt mehrere, in verschiedenen Grössen) nicht an allen Orten in der gleichen Fülle auftreten, wie ihre verwandten Artgenossen, geht dem Einsatz solcher Puppen Muster eine genaue Gewässerkenntnis voraus. Die Grundidee lieferte die Vorlage der Gold- oder Schwarzkopfnymphe. Diese Formen haben sich als perfekte Puppenimitationen erwiesen, so mussten nur noch die Haare/Fühler (Atmungs- und Steuerungsorgane) eingebracht werden. Diese befinden sich meist auf dem Kopf oder dem oberen, seitlichen Thorax (Rücken) – Bereich. Ich verwende dafür Pfauengras Fiebern. Ob die Nymphe klein (16er, 14er Haken), oder gross (10er, 8er Haken) gebunden wird, die Proportionen sind entscheidend. Das gilt für den Körper und die Haare/Fühler, gerade bei den Fiebern ist manchmal weniger mehr!

Material:

- Bindeseide, schwarz, fein

- Floss, rot

- Lametta, blau

- Glasperle, gross (3 mm), Farbe gold

- Glasperle, klein (2 mm), Farbe schwarz

- Pfauengrasfiebern, vom Auge

Bindeanleitung:

Zuerst die kleine und danach die grössere Glasperle auf den Haken schieben. Kleinere Glasperle zum Öhr führen, dahinter die schwarze Bindeseide anwinden und mit einem Abschlussknoten sichern. Eine Pfauengrasfieber (5–7 cm von der Spitze) einbinden, die Fieber 2–3 Mal um den Hakenschenkel winden, mit der Bindeseide abfangen und einem Abschlussknoten, sowie einem kleinen Tropfen Lack (damit nicht die ganzen Fieber verkleben!) sichern. Die zweite, grössere Glasperle wird nun an die eingebundene Fieber gepresst. Beim Binden des Körpers, muss man darauf achten, dass die Glasperlen ganz vorne beim Öhr liegen.

Zum Körper. Das rote Floss hinter der grösseren Glasperle anwinden und die erste Lage Floss einen Drittel zum Hakenschenkel nach hinten winden und zurück zum Öhr führen. Zweite Lage Floss wieder nach hinten winden aber diesmal zwei Drittel und zurück zum Öhr. Zwischendurch den Spulenhalter frei nach unten hängen lassen, so kann sich das verdrehte Floss zurück drehen. Nun die dritte Lage Floss zum Hakenbogen (knapp unter die Mitte des Bogen) und zurück zur Thorax Glasperle führen. Mit einem Abschlussknoten sichern und das Floss abschneiden.

Das blaue Lametta hinter der Thorax Glasperle anwinden und den Übergang zwischen Thorax Perle und dem Körper ausgleichen. So entsteht ein gleichmässiger Übergang! Das Lametta wird an der Glasperle mit einem Abschlussknoten gesichert und fertig ist die Nymphe.

Zum Schluss die Nymphe 3-5 mal lackieren (mit Pausen dazwischen).

geschrieben am: 26. November 2005 / RR



Büschelnymphe II

Büschelnymphe IIEin weiteres Nymphenmuster, das eine Unterart der Zuckmückenlarven imitiert. Da diese Unterarten (es gibt mehrere, in verschiedenen Grössen) nicht an allen Orten in der gleichen Fülle auftreten, wie ihre verwandten Artgenossen, geht der Einsatz solcher Muster einer genauen Gewässerkenntnis voraus. Die Vorlage der Form entspricht der S/R/V - Flossnymphen. Diese Formen haben sich als perfekte Larvenimitationen erwiesen, so mussten nur noch die Haare/Fühler (Atmungs- und Steuerungsorgane) eingebracht werden. Diese befinden sich meist auf dem Kopf oder dem oberen, seitlichen Thorax (Rücken) – Bereich. Ich verwende dafür Pfauengras Fiebern. Ob die Nymphe klein (16er, 14er Haken), oder gross (10er, 8er Haken) gebunden wird, sind die Proportionen entscheidend. Das gilt für den Körper und die Haare/Fühler, gerade bei den Fiebern ist manchmal weniger mehr!

Material:

- Bindeseide, schwarz und rot, fein

- Floss, schwarz

- Lametta, blau

- Pfauengrasfiebern, vom Auge

Bindeanleitung:

Das schwarze Floss hinter dem Hakenöhr anwinden. Nun das Lametta einbinden und die erste Lage Floss einen Drittel zum Hakenschenkel nach hinten winden und zurück zum Öhr führen. Die Zweite Lage Floss wieder nach hinten winden aber diesmal zwei Drittel und zurück zum Öhr. Zwischendurch den Spulenhalter frei nach unten hängen lassen, so kann sich das verdrallte Floss zurück drehen. Nun die Dritte Lage Floss zum Hakenbogen (knapp unter die Mitte des Bogen) und zurück zum Öhr führen. Mit einem Abschlussknoten sichern und das Floss abschneiden. Das Lametta in regelmässigen Windungen, (7-9) vom Hakenbogen zum Öhr winden und mit einem Abschlussknoten sichern und abschneiden.

Die schwarze Bindeseide hinter dem Öhr anwinden und mit einem Abschlussknoten sichern. Eine Pfauengrasfieber (10 cm von der Spitze) einbinden, die Fieber 3–4 Mal um den Hakenschenkel winden, mit der Bindeseide abfangen und einem Abschlussknoten, sowie einem kleinen Tropfen Lack (damit nicht die ganzen Fieber verkleben!) sichern. Mit der roten Bindeseide einen gut sichtbares Köpfchen formen und mit einem Abschlussknoten sichern. Fertig.

Zum Schluss die Nymphe 3-5 mal lackieren (mit Pausen dazwischen).

geschrieben am: 20. November 2005 / RR



Büschelnymphe III

Büschelnymphe IIIEin zum Binden einfaches, aber sehr fängiges Nymphenmuster, das eine weitere Unterart der Zuckmückenlarven imitiert. Da diese Unterarten (es gibt mehrere, in verschiedenen Grössen) nicht an allen Orten in der gleichen Fülle auftreten, wie ihre verwandten Artgenossen, geht der Einsatz solcher Muster einer genauen Gewässerkenntnis voraus. Die Vorlage der Form entspricht der S/R/V – Flossnymphen (ohne Kopf/Thorax). Diese Formen haben sich als perfekte Larvenimitationen erwiesen, so mussten nur noch die Haare/Fühler (Atmungs- und Steuerungsorgane) eingebracht werden. Diese befinden sich meist auf dem Kopf oder dem oberen, seitlichen Thorax (Rücken) – Bereich. Ich verwende dafür Pfauengras Fiebern. Ob die Nymphe klein (16er, 14er Haken), oder gross (10er, 8er Haken) gebunden wird, sind die Proportionen entscheidend. Das gilt für den Körper und die Haare/Fühler, gerade bei den Fiebern ist manchmal weniger mehr!

Material:

- Bindeseide, schwarz, fein

- Floss, rot und schwarz

- Lametta, rot

Bindeanleitung:

Das schwarze Floss hinter dem Hakenöhr anwinden, mit einem Abschlussknoten sichern und beim abschneiden, 2-3 cm vom Material stehen lassen. Das rote Floss hinter dem Hakenöhr anwinden. Nun das Lametta einbinden und die erste Lage Floss einen Drittel zum Hakenschenkel nach hinten winden und zurück zum Öhr führen. Die Zweite Lage Floss wieder nach hinten winden aber diesmal zwei Drittel und zurück zum Öhr. Zwischendurch den Spulenhalter frei nach unten hängen lassen, so kann sich das verdrallte Floss zurück drehen. Nun die Dritte Lage Floss zum Hakenbogen und zurück zum Öhr führen. Mit einem Abschlussknoten sichern und das Floss abschneiden. Das Lametta in regelmässigen Windungen, (7-9) vom Hakenbogen zum Öhr winden und mit einem Abschlussknoten sichern und abschneiden.

Die 2-3 cm vom schwarzen Floss müssen gut gekämmt werde, so das sich die einzelnen Fäden voneinander trennen. Nun werden sie noch auf die gewünscht Länge zurück geschnitten, Fertig.

Zum Schluss die Nymphe 3-5-mal lackieren (mit Pausen dazwischen).

geschrieben am: 12. November 2005 / RR



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